Abneigung

Definition, Bedeutung

starkes, ständiges Unlustgefühl, Widerwille; eine Abneigung gegen Jemanden gegen eine Speise, Tätigkeit haben. Jemaden nicht mögen.

Silbentrennung

Die Silben von dem Wort 'Abneigung' trennt man wie folgt:

  • Ab|nei|gung

Beispielsätze mit dem Begriff 'Abneigung'

  • Unter diesen ist das des ersten nicht nur das eingehendste und bei weitem bedeutendste, sondern auch ein unbefangenes, weil dieser Schriftsteller in bezug auf das Christentum nie Abneigung oder Vorliebe äußert, während der blinde fanatische Glaubenshaß des Griechen, dem die gröbsten Schmähungen unsers Helden entfließen, wahrhaft verletzen.Quelle: Geschichte der Völkerwanderung - Felix Dahn
  • Sadi sagt im Gulistan: »Man wisse, daß sich bei den Unverständigen hundertmal mehr Widerwillen gegen den Verständigen findet, als der Verständige Abneigung gegen den Unverständigen empfindet.Quelle: Aus den Politischen Testamenten - Friedrich II. von Preußen
  • In der Politik darf man keine Vorliebe für ein Volk und keine Abneigung gegen ein anderes haben.Quelle: Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie - Sigmund Freud
  • Der Stolz auf die Gestaltung der Genitalien ist bei unseren Frauen ein ganz besonderes Stück ihrer Eitelkeit; Affektionen derselben, welche für geeignet gehalten werden, Abneigung oder selbst Ekel einzuflößen, wirken in ganz unglaublicher Weise kränkend, das Selbstgefühl herabsetzend, machen reizbar, empfindlich und mißtrauisch.Quelle: Analyse der Phobie eines fünfjährigen Knaben - Sigmund Freud
(Definition ergänzt von Jayden am 17.01.2017)

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