Abrede

Definition, Bedeutung

  • Erklärung, dass etwas nicht so sei; 〈nur noch in der Wendung〉 etwas in Abrede stellen etwas leugnen, für nicht wahr erklären
  • Vereinbarung, Abmachung; das ist gegen, wider die Abrede!

Silbentrennung

Die Silben von dem Wort 'Abrede' trennt man wie folgt:

  • Ab|re|de

Beispielsätze mit dem Begriff 'Abrede'

  • Nicht überall, ja vielmehr verhältnismäßig selten scheinen die Kranken von einer Traumidee erweckt, die einen Antrieb zu bestimmten Handlungen enthielt; eine gestaltlose Unruhe, vielfach mit der Wirkung des Mondlichts zusammengestellt, dessen begünstigender Einfluß kaum in Abrede gezogen werden kann, treibt die Kranken zum Aufstehen, zum Hin und Herwandeln in bekannten Räumen, zu gefahrvollem Klettern und Hinaufklimmen auf Höhen, welche Versuche alle meist langsam und bedächtig aber mit merkwürdiger Sicherheit ausgeführt werden.Quelle: Rudolf Hermann Lotze: Medizinische Psychologie
  • Ebenso wenig stellen wir in Abrede, dass materielle Organe uns zur formellen Auflassung räumlichen und unräumlichen Inhalts behilflich sind; aus ihrer besseren Struktur mögen jene angebornen Anlagen entspringen, welche zu künstlerischer Virtuosität, oder zu mathematischer Gewandtheit in der Behandlung der mannigfachsten Formen führen, und die zugleich für die Schärfe der Urteilskraft in jedem Gebiete förderlich sind.Quelle: Charles Dickens - Londoner Skizzen - Sketches by Boz
  • Natürlich wurde alles versprochen, und nach einer noch sehr verlängerten, von seiten der Dingwalls mit der gebührendsten diplomatischen Gravität und von der der Crumptons mit tiefem Respekt geführten Unterhaltung wurde endlich die Abrede getroffen, daß Miss Lavinia am zweitfolgenden Tag, an dem der Halbjahrsball der Anstalt bevorstand, nach Hammersmith versetzt werden solle.Quelle: Bruchstück einer Hysterie-Analyse - Sigmund Freud
  • Angetrieben von dieser Glut, forschte er die junge Dame über ihre Herzensverbindungen aus, und die junge Dame stellte es gänzlich in Abrede, dergleichen zu haben – denn sie könne die Männer ganz und gar nicht leiden, da diese so wankelmütig und treulos seien.Quelle: Analyse der Phobie eines fünfjährigen Knaben - Sigmund Freud
(Definition ergänzt von Furkan am 25.11.2016)

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