Abtretung

  • Definition, Bedeutung

    1. das Abtreten, Überlassung; Abtretung von Rechten
    2. (Zession) ist die vertragliche Übertragung von Forderungen und Rechten vom bisherigen Gläubiger auf einen neuen Gläubiger. Abtretungsmöglichkeiten:
    3. Abtretung einer Grundschuld. Praktisch bedeutsam ist die Abtretung einer Grundschuld besonders bei Umschuldungen. Sie erübrigt die Eintragung einer neuen Grundschuld im Grundbuch zu Gunsten des neuen Darlehensgebers (Darlehen).
    4. Abtretung von Rechten und Ansprüchen aus Bausparverträgen oder Lebensversicherungen oder künftigen Lohnansprüchen.
    5. Bei der Abtretung muss der Schuldner nicht mitwirken. Ihm braucht die Zession nicht einmal mitgeteilt zu werden. Damit sie wirksam übergeht, muss ein wirksamer Abtretungsvertrag bestehen, die Forderung muss existent, bestimmt und übertragbar (Abtretungsverbot) sein.
    • 1. so schnell fahren, dass man Gefahren rechtzeitig erkennt und innerhalb des Sichtbereiches halten kann; die Fahrgeschwindigkeit den Straßenverhältnissen anpassen 2. im erweiterten Sinne: zurückhaltend sein; kein Risiko eingehen; nur solche Entscheidungen treffen, dessen Folgen absehbar sind 

Silbentrennung

Die Silben von dem Wort 'Abtretung' trennt man wie folgt:

  • Ab|tre|tung

Beispielsätze mit dem Begriff 'Abtretung'

  • Die überwundene Gemeinde ward entweder genötigt, ganz in der römischen Bauernschaft aufzugehen, oder, wenn es zu diesem Äußersten nicht kam, wurde ihr doch nicht Kriegskontribution oder fester Zins auferlegt, sondern die Abtretung eines Teils, gewöhnlich eines Drittels ihrer Feldmark, wo dann regelmäßig römische Bauernhöfe entstanden.Quelle: Römische Geschichte, erstes Buch - Theodor Mommsen
  • Träte nun der günstige Umstand ein, daß Rußland einen Krieg auf dem Hals hätte und Schweden dies benutzte, um Livland zurückzuverlangen, könnte Preußen diesem dann nicht gegen Abtretung von Schwedisch-Pommern seinen Beistand versprechen? Die Schwierigkeit eines Angriffs auf Rußland in Liv- und Esthland liegt aber darin, daß man notwendigerweise die Überlegenheit zur See haben müßte.Quelle: Aus den Politischen Testamenten - Friedrich II. von Preußen

(Definition ergänzt von Nike am 03.10.2016)

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