Achillessehne

  • Definition, Bedeutung

    Die Achillessehne (Tendo calcaneus oder Tendo Achillis) ist die gemeinsame Endsehne des dreiköpfigen Wadenmuskels (Musculus triceps surae), bestehend aus dem zweiköpfigen Waden- (Musculus gastrocnemius) und dem Schollenmuskel (Musculus soleus), zur Ferse.

    Achillessehne beim Menschen

    Die Achillessehne ist die dickste und stärkste Sehne des Menschen. Sie setzt ganz hinten oben auf dem Tuber calcanei des Fersenbeins (Calcaneus) auf der gesamten Breite dieses Knochenvorsprungs an. Dann verläuft sie, etwas dünner werdend, gerade nach oben, hat ihre schmalste Stelle etwa 4 cm über dem Ursprung, um ab dort wieder kontinuierlich breiter zu werden. Die durchschnittliche Länge liegt bei 20-25 cm, wobei an der Vorderseite beinahe bis zum Ansatz Muskelfasern inserieren. Der mittlere Querschnitt liegt bei 80 mm².

    Die Achillessehne überträgt die Kraft des Musculus triceps surae, der aus dem Musculus gastrocnemius (zwei Köpfe, entspringt beidseitig am Oberschenkelknochen in der Kniekehle) und dem Musculus soleus (ein Kopf, Ursprung an der Hinterseite der Tibia sowie hinten an Hals und Köpfchen der Fibula). Damit ermöglicht die Achillessehne vor allem die kraftvolle Plantarflexion (Beugung des Fußes in Richtung der Fußsohle), aber auch die Inversion (Supination, Auswärtskantung) des Fußes.

  • Sehne der Wadenmuskeln Soleus und Gastrocnemius, die am Fersenbein ansetzt und den Fuß in Plantarflexion, Supination und Adduktion zieht.
    • ein Verführer / Frauenheld sein 

Silbentrennung

Die Silben von dem Wort 'Achillessehne' trennt man wie folgt:

  • Achil|les|seh|ne

Beispielsätze mit dem Begriff 'Achillessehne'

  • Strecken wir umgekehrt den Fuß, so wird die Haut um die Achillessehne sehr gefaltet und zugleich erregt die Anschwellung der Wadenmuskeln ein so deutliches Hautgefühl an der hintern Seite des Unterschenkels, dass wir hier allerdings die Ursache der Bewegung richtig deuten; dennoch erzeugt uns nebenbei auch in diesem Falle die Anspannung der Haut des Fußrückens die Vorstellung, als wenn elastische Federn hier die Fußspitze nach unten drücken helfen.Quelle: Rudolf Hermann Lotze: Medizinische Psychologie

(Definition ergänzt von Zehra am 20.09.2016)

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