adressregister

Definition, Bedeutung

Ein Adressregister bezeichnet
  • ein Verzeichnis mit Namen und Adressen: Ein Verzeichnis oder Register, auch Katalog, ist eine übersichtliche, meist nach bestimmten Strukturen gegliederte, listenmäßig darstellbare Anordnung von Informationen.
  • einen Speicherbereich in einem Prozessor:

    Die Adressregister spielen eine wichtige Rolle in der Adressarithmetik. Adressregister werden für die Berechnung von Speicheradressen eines Operanden oder Befehls genutzt. Sie haben Verbindung mit dem internen Datenbus und dem Adressbus.

    Bei indizierter Adressierung, z. B. beim Intel 8086, werden zwei Typen von Adressregistern unterschieden, die Indexregister und die Basisadressregister (auch Segmentregister), auf die bei den Spezialregistern eingegangen wird. Indexregister speichern den Offset zu einer Basisadresse, der oft vorzeichenbehaftet ist.

    Für das Indexregister berechnet ein spezieller Addierer die Summe aus dem Indexregisterwert und einem Offset, der auf dem internen Datenbus anliegt. Die sich ergebende Summe wird auf dem Adressbus ausgegeben.

    Bei linearer Adressierung, z. B. beim Motorola 68000, gibt es keine solche Unterscheidung bei den Adressregistern, auch wenn indirekte Adressierungsarten unter Umständen unterstützt werde

(Definition ergänzt von Ege am 16.10.2016)

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