agglomerationsvorteile

  • Definition, Bedeutung

    Unter einem Agglomerationsvorteil versteht man im Einzelhandel die Absatzsteigerung, die durch räumliche Nähe zu Geschäften mit einem ähnlichen Sortiment oder einer ähnlich verfolgten Preisstrategie zustande kommt. Ein Agglomerationsvorteil kann sowohl für Unternehmen gleicher als auch für Unternehmen unterschiedlicher Branchen bestehen.

    Beispiel zum Agglomerationsvorteil:

    In einer Einkaufspassage, die sich auf Fachgeschäfte im Premiumsegment spezialisiert hat, kann sowohl der Schmuckhändler als auch der Laden für Nobelautomobile gleichermaßen von der starken Kaufkraft der Kunden profitieren. Ein "1-Euro-Shop" hingegen hätte nur geringe Chancen in dieser Einkaufspassage zu überleben.

  • Positive Aspekte, die sich für einen Industriebetrieb aus einer Ansiedlung in einem Ballungsraum ergeben, die überhaupt zu einer Konzentration der Standorte führen; hierzu zählen die Fühlungsvorteile, die gut ausgebaute Infrastruktur, das vielseitige Arbeitskräfteangebot, die Marktnähe u. a. m.

(Definition ergänzt von Santiago am 19.10.2016)

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