ambivalent

Was bedeutet ambivalent?

Definition, Bedeutung

  • zwiespältig, doppeldeutig
  • In der Medizin: Ambivalent zu sein heißt, gegensätzliche Gefühle in sich zu haben. Die „Hassliebe“ ist eine typische Ambivalenz. Ambivalente Gefühle, sind doppelwertige Gefühle

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Video zu ambivalent:

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Gegenteil, Gegensatz

Gegenteile / Gegensätze von ambivalent sind: eindeutig, unmissverständlich.

Schreibweise

Die richtige Schreibweise ist: ambivalent

Wortart

ambivalent ist ein Adjektiv (Eigenschaftswort).

Herkunft, Abstammung

Von lateinisch ambo »beide« + valens "stark, mächtig"

Das Substantiv zu ambivalent ist Ambivalenz.

Verwendung

Wie wird das Wort 'ambivalent' verwendet?

"So sind sie ambivalent, neigen dazu das eine und das andere zu denken, zu wollen, bisweilen sogar alles gleichzeitig."
"Seine Gefühle ihr gegenüber sind ambivalent, sowohl positiv als auch negativ."

"Viele Menschen streben nach beruflichem Erfolg. Aber ganz Oben zu sein, hat auch seine Tücken. Was kommt denn noch nach dem "ganz oben", nachdem man es nach Oben geschafft hat? Man sollte normalerweise zufrieden sein, kann es jedoch nicht, da man ja das Erreicht erreicht hat. Und dann kommen die Zweifel. Man gerät in einen Zwiespalt. Bin ich nun zufrieden? Ich bin doch Oben, dann müsste ich doch zufrieden sein?! Danach dem oben kommt eigentlich nur der Abstieg. Aber oben zu bleiben, das ist die Kunst. Wenn man einen Berg erklommen hat, dann kann man nur noch absteigen. Oder man bleibt oben. Aber wer will schon oben auf einem Berg leben. In der Karriere es ist natürlich etwas Anderes. Da gilt es das Oben zu erhalten. Und von unten streben ja noch mehr Leute nach oben. Aber Oben ist nicht so viel Platz wie unten. (Jens Reese, fremdwort.de)

 Ambivalent zu sein bedeutet, sich in einem Zwiespalt zu befinden."

Silbentrennung

Die Silben von dem Wort 'ambivalent' trennt man wie folgt:

  • am|bi|va|lent

Beispielsätze mit dem Begriff 'ambivalent'

  • Von da an ist das Verhältnis zum Vater ambivalent; es scheint, als ob die in der Identifizierung von Anfang an enthaltene Ambivalenz manifest geworden wäre.Quelle: Das Ich und das Es - Sigmund Freud
(Definition ergänzt von Janne am 22.10.2016)

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