amodal

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Was bedeutet amodal?

Definition, Bedeutung

Amodal bezeichnet das Fehlen (bzw. Abweichen) von den für eine Modalität einer Sinneswahrnehmung (Sehen, Hören, Tasten, Riechen usw.) spezifischen Reiz- und Wahrnehmungsbedingungen (Modalität).

Terminus von Michotte (1954) für Wahrnehmungsformen, denen keine Sinnesreizung zugrunde liegt, wie z.B. der Tunneleffekt oder das Phi-Phänomen, bei dem denen Bewegungen wahrgenommen werden, obwohl die induzierenden Reize statisch sind.

( Michotte, A., Thinès, G. & Crabbé, G. (1966, 1974). Die amodalen Ergänzungen von Wahrnehmungsstrukturen. In W. Metzger (Hrsg.), Handbuch der Psychologie (Bd. 1/1: Allgemeine Psychologie, S. 978–1002). Göttingen: Hogrefe.)

Schreibweise

Die richtige Schreibweise ist: amodal

Wortart

amodal ist ein Adjektiv (Eigenschaftswort).

Herkunft, Abstammung

lateinisch modus "Art und Weise"

Silbentrennung

Die Silben von dem Wort 'amodal' trennt man wie folgt:

  • a|mo|dal
(Definition ergänzt von Alva am 26.01.2017)
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