Andacht

  • Definition, Bedeutung

    1 [nur Sg.]
    a Versunkensein ins Gebet, Sammlung der Gedanken im Gebet; jmds. Andacht nicht stören
    b [nur Sg.] feierliche Stimmung, ehrfürchtiges Schweigen; voller Andacht ein Kunstwerk betrachten

    2 kurzer Gottesdienst, kurze religiöse Feier (Morgenandacht, Abendandacht)

    • von bestimmten gesetzlichen Pflichten befreit

Silbentrennung

Die Silben von dem Wort 'Andacht' trennt man wie folgt:

  • An|dacht

Beispielsätze mit dem Begriff 'Andacht'

  • Selbst das Gefühl der Andacht ist nicht eine rein geistige Erhebung, sondern indem unvermerkt mit ihr auch der Gang das gewöhnliche hastige Wesen läßt, die Bewegungen langsamer und gehaltener werden, die Stellung ein eigentümliches Gepräge, nicht der Erschlaffung, sondern sich unterwerfender Kraft annimmt, kehrt von allen diesen körperlichen Tätigkeiten auch ein Gefühl in das Bewußtsein der Seele, ihre intellektuelle Stimmung verstärkend, zurück.Quelle: Gottfried Keller - Der grüne Heinrich
  • – Glockengebimmel, Priesterkostüme, fromme Gebärden und fratzenhaftes Tun ist das Aushängeschild, der falsche Schein der Andacht usw.Quelle: Der Leib des Vaters Christian Rosenkreuz
  • Vielleicht der innigste unter allen römischen ist der Kult der in und über dem Hause und der Kammer waltenden Schutzgeister, im öffentlichen Gottesdienst der der Vesta und der Penaten, im Familienkult der der Wald- und Flurgötter, der Silvane und vor allem der eigentlichen Hausgötter, der Lasen oder Laren, denen regelmäßig von der Familienmahlzeit ihr Teil gegeben ward, und vor denen seine Andacht zu verrichten noch zu des älteren Cato Zeit des heimkehrenden Hausvaters erstes Geschäft war.Quelle: Die Frauenfrage: ihre geschichtliche Entwicklung und wirtschaftliche Seite

(Definition ergänzt von Kira am 03.11.2016)

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