Androgene

  • Definition, Bedeutung

    Androgene (von griechisch andro "männlich"; gen "erzeugend") sind Sexualhormone, die eine virilisierende (von lateinisch virilis "männlich") Wirkung besitzen.

    Ihr Grundgerüst ist das Androstan (10β,13β-Dimethyl-gonan). Androgen ist der Oberbegriff für jede natürliche oder synthetische Substanz, meist ein Steroidhormon, die die Entwicklung und Erhaltung der männlichen Merkmale bei Wirbeltieren über eine Bindung an Androgenrezeptoren stimuliert oder kontrolliert. Dies schließt die Aktivität der akzessorischen männlichen Geschlechtsorgane und die Entwicklung von männlichen sekundären Geschlechtsmerkmalen ein. Androgene, die erstmals 1936 entdeckt wurden, werden auch als androgene Hormone oder Testoide bezeichnet. Androgene sind auch die ursprünglichen anabolen Steroide. Sie sind auch Vorläufer aller Östrogene, der weiblichen Geschlechtshormone. Das hauptsächliche und bekannteste Androgen ist Testosteron.

  • männliche Geschlechtshormone [Med.]
    • Das Fließbild (auch: Flussbild oder Fließschema) ist ein Hilfsmittel in Form einer technischen Zeichnung innerhalb der Verfahrenstechnik.

(Definition ergänzt von Esther am 21.10.2016)

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