ankommen

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Definition, Bedeutung

  • angestellt werden, eine Stellung finden; er ist im Verlag, bei einer Firma angekommen
  • auf etwas ankommen: der entscheidende, wichtige Punkt sein
  • bei jmdm. a. Erfolg haben; damit, mit solchen Witzen kommst du bei mir nicht an; gegen etwas a. etwas überwinden; gegen die hohen Wellen, gegen den Sturm kommt er nicht an; gegen jmdn. a. sich behaupten, die Überlegenheit erringen; gegen ihn kommst du nicht an
  • einen guten, freundlichen Eindruck machen, sofort beliebt sein; er kommt überall an
  • einen Ort erreichen, an einen Ort kommen; wir sind an
  • ein Ziel erreichen ::a jemand, der los ging (beispielsweise auf eine Reise) ::b etwas, das geschickt wurde (beispielsweise ein Paket)
  • es kommt auf etwas oder jmdn. an etwas oder jmd. ist wichtig, gibt den Ausschlag; es kommt auf das Wetter an; es kommt auf ihn an, ob wir fahren können; es kommt darauf an, ob er einverstanden ist; es kommt ganz darauf an! 〈ugs.〉 es ist noch nicht sicher, es hängt von verschiedenen Dingen ab; darauf wollen wir es a. lassen das wollen wir erst abwarten; ich lasse es darauf a. ich warte ab und entscheide mich dann
  • etwas kommt jmdn. an etwas ergreift, übermannt jmdn.; Langeweile, Müdigkeit, Rührung kam mich an
  • Gefallen finden; einen Geschmack treffen; wohlwollend aufgenommen werden

Silbentrennung

Die Silben von dem Wort 'ankommen' trennt man wie folgt:

  • an|kom|men

Beispielsätze mit dem Begriff 'ankommen'

  • Endlich müssen wir noch bemerken, was sich von selbst ergibt, dass es nicht auf die absolute Zeitdauer eines Umlaufs der Nervenzustände ankommen kann, ob die Seele seine Abgeschlossenheit und Wiederkehr noch bemerken soll oder nicht; denn sonst würden Dissonanzen höherer Töne noch als Konsonanzen empfunden werden müssen, wo gleiche Intervalle in tieferen Lagen schon dissonierten.Quelle: Charles Dickens - Londoner Skizzen - Sketches by Boz
  • Aber es kann nicht darauf ankommen, die unbefangene Aussage unserer Empfindung nach physischen Voraussetzungen zu korrigieren, sondern sie aufzufassen wie sie unwillkürlich abgegeben wird und abzuwarten, auf wie sehr oder wie wenig verwickelte Verhältnisse des Empfundenen zu seinen Veranlassungen sie führen wird.Quelle: Arthur Schopenhauer - Aphorismen
  • Es kann uns nicht darauf ankommen, hier die Frage entscheiden zu wollen, ob der menschliche Wille, von dem allein in dieser Hinsicht die Rede sein könnte, innerhalb eines rein geistigen Lebens vollkommne Freiheit seiner Hinneigung zu einem oder dem andern Entschlusse habe, und ob er nicht vielmehr durch die Gesamtheit aller übrigen, rein geistigen Zustände, die ihm vorangingen und den Augenblick der Entscheidung füllen, in seiner Wahl notwendig determiniert sei.Quelle: Das falsche Gewicht - Joseph Roth
(Definition ergänzt von Liana am 05.01.2017)

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