annehmen

Definition, Bedeutung

I [mit Akk.] 1 etwas a. a in Empfang nehmen, entgegennehmen, nehmen und behalten; ein so großes Geschenk kann ich doch nicht a.!; er nimmt kein Geld an; der Stoff nimmt die Farbe nicht an; der Kranke nimmt keine Speise an b einer Sache zustimmen, auf sie eingehen, ihr folgen; einen Vorschlag a.; eine Einladung, ein Angebot (dankend) a.; sie nimmt keinen Rat an c zu Eigen nehmen, sich aneignen; einen anderen Namen a.; eine Gewohnheit a.; die Sache nimmt Formen, Ausmaße an, die wir nicht ahnen konnten; nimm doch Vernunft an! d vermuten, glauben; ich nehme an, dass er …, dass es so ist 2 jmdn. a. a in eine Gemeinschaft, einen Betrieb aufnehmen; ich habe den jungen Mann als Volontär angenommen; ein Kind (als Eigen) a. adoptieren; bist du zum Studium angenommen worden? b sich mit jmdm. anfreunden, jmdn. anerkennen; der Hund hat mich angenommen; man muss sich selbst, so wie man ist, a. können II [refl.; mit Gen.] sich jmds. oder einer Sache a. sich um jmdn. oder eine Sache kümmern, etwas tun, um eine Sache zu fördern bzw. jmdm. zu helfen; er hat sich des Kindes, des Kranken angenommen; sie hat sich seiner Weiterbildung angenommen

Silbentrennung

Die Silben von dem Wort 'annehmen' trennt man wie folgt:

  • an|neh|men

Beispielsätze mit dem Begriff 'annehmen'

  • Gemäß unsern bisherigen Grundsätzen müssen wir natürlich annehmen, dass die von einem punktförmigen Eindruck erregte Empfindung ein intensiver Zustand der Seele sei, gestaltlos, raumlos, nur qualitativ gefärbt, nicht unähnlich dem Tone.Quelle: Analyse der Phobie eines fünfjährigen Knaben - Sigmund Freud
(Definition ergänzt von Charlie am 03.01.2017)

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