AntiJudaismus

  • Definition, Bedeutung

    Antijudaismus (griechisch-lateinisch: "prinzipiell gegen Juden") nennt man die Ablehnung, Anfeindung und Verfolgung von Angehörigen des Judentums durch Christen, Kirchen, christliche Staaten und Regierungen.

    Diese Judenfeindschaft entstand mit dem Alleingeltungsanspruch des Christentums. Sie wurde seit der Zerstörung des Jerusalemer Tempels 70 n. Chr. bis zur "konstantinischen Wende" zum Grundbestand christlicher Theologie. Sie bestimmte seit der Spätantike - von räumlich und zeitlich begrenzten toleranten Perioden abgesehen - die Volksfrömmigkeit und den Umgang christlicher Mehrheiten mit jüdischen Minderheiten in weiten Teilen Europas während des Mittelalters.

    Seit der Reformation wurde der Antijudaismus in die Neuzeit überliefert, wo er sich je nach Ländern und Konfessionen parallel zum Antisemitismus bis 1945 unterschiedlich ausprägte. Diese Entwicklungen bis zur Gegenwart behandelt der Artikel Antijudaismus in der Neuzeit.

    • 1. ein Wort nach dem anderen 2. genau und vollständig (Text) 

Silbentrennung

Die Silben von dem Wort 'AntiJudaismus' trennt man wie folgt:

  • An|ti|ju|da|is|mus

(Definition ergänzt von Lillian am 28.10.2016)

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