Arbeitsgedächtnis

Definition, Bedeutung

  • Das Arbeitsgedächtnis ist, unter funktioneller Betrachtungsweise, ein Teil des menschlichen Erinnerungsvermögens. Es ist zuständig für vorübergehende Speicherung und Veränderungen und wird zum Beispiel benötigt, um einen Satz inhaltlich zu verstehen (sodass man sich noch an den Anfang des Satzes erinnern kann, wenn man am Ende angelangt ist). Es hat eine geringe Kapazität (s. Millersche Zahl). Auch im Zusammenhang mit der Lösung komplexer Aufgaben ist das Arbeitsgedächtnis notwendig. Das Arbeitsgedächtnis wird genutzt, um die uns gegenwärtig umgebende Umwelt zu verstehen und von ihr eine mentale Repräsentation herzustellen. Es wirkt unterstützend beim Problemlösen und beim Erwerb neuen Wissens. Es hilft bei der Formulierung und Abwägung aktueller Ziele.
  • Fähigkeit des Gehirns, Informationen kurze Zeit zu speichern und verfügbar zu machen, Kurzzeitgedächtnis
(Definition ergänzt von Chayenne am 01.10.2016)

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