Arthrose

  • Definition, Bedeutung

    Die Arthrose (v. altgriech. ἄρθρον, „Gelenk“, in der englischen Fachliteratur „Osteoarthritis“ genannt), auch Arthrosis deformans (v. lat. deformare „verstümmeln“) genannt (siehe auch Geröllzyste) ist eine chronische, schmerzhafte, zunehmend funktionsbehindernde Gelenkveränderung, meist infolge eines Missverhältnisses zwischen Tragfähigkeit und Belastung oder Alterung, aber auch infolge eines Gelenktraumas. Es handelt sich stets um eine degenerative Gelenkerkrankung. Im Gegensatz zur Arthritis sind bei der Arthrose die Gelenke nicht entzündet, sondern zerstört durch Abnutzung oder ein Trauma. Von einem Verschleiß durch Abnutzung ist zunächst der Knorpel betroffen, später folgen dann Veränderungen am Knochen, so genannte Geröllzysten bilden sich, es kommt zur Bildung von Osteophyten. Wo Verletzungsfolgen einen vorzeitigen Verschleiß bewirken, handelt es sich um eine Posttraumatische Arthrose oft mit (nachfolgender) Trümmerzyste. Großzügige operative Entfernungen des Meniskus führen etwa 20 Jahre später zur Arthrose des betroffenen Kniegelenkes. Arthrose ist einer der häufigsten Beratungsanlässe in einer allgemeinmedizinischen Praxis.
  • Verschleiß des Gelenkknorpels [Med.]
    • Lebensmittel, die frisch und nicht verarbeitet oder eingefroren sind

Silbentrennung

Die Silben von dem Wort 'Arthrose' trennt man wie folgt:

  • Ar|thro|se

(Definition ergänzt von Alexander am 23.10.2016)

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