aschenmann

  • Definition, Bedeutung

    In Wien heizte man ausschließlich mit Holz, erst um die Mitte des 18.Jahrhunderts bemühte man sich, Kohle einzuführen. Im josephinischen Wien verheizte man 300.000 Klafter (1 Klafter = 1,892 m) pro Jahr. Die Holzasche wurde der Weiterverarbeitung zugeführt wie zum Beispiel den Seifensiedern. Das Einsammeln besorgten die Aschenmänner. Meist aus den ärmeren Bevölkerungsschichten, kehrten sie mit dem Ruf „Kein Aschn, kann Aschn“ in die Hinterhöfe ein. Die Dienstboten liefen dann mit dem vollen Häfn herunter. Berühmt geworden ist der Aschenmann Raimunds „Bauer als Millionär“, wo er ein Synonym für den raschen Abstieg in einer Gesellschaft wurde
    • Astronomie (von Koordinatensystemen): mit einer Himmelsachse, die gleich der Erdachse ist
    • auf einen Äquator oder eine Äquatorebene bezogen, an einem Äquator oder in einer Äquatorebene gelegen
    • zum Äquator gehörig

(Definition ergänzt von Andrej am 16.09.2016)

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