Assoziationen

Definition, Bedeutung

siehe Assoziation

Beispielsätze mit dem Begriff 'Assoziationen'

  • Wenn in der Entwicklung des Körpers allmählich Organe zur Tätigkeit erwachen, die früher schlummerten, so wird durch den Beitrag ihrer Empfindungen die Summe der Lebensgefühle um ein eigentümliches nun vorwaltendes Element vermehrt; die ausgebildetere Respiration der vollendeten Jugend, die Gefühle der nahenden Reife ziehen einen zugleich kräftigeren und sehnsüchtigeren Hintergrund den Assoziationen der Vorstellungen unter und ändern ihre Richtung; und ebenso wird bei dem allmählichen Sinken der Lebenskräfte und dem fortschreitenden Erlöschen der Funktionen im Alter sich jener farblosere und herbstliche Horizont des Gemütes bilden, an dem die unendlich bereicherten Erfahrungen doch nicht mehr die Fülle der jugendlichen Lust erzeugen, sondern sich ernsteren und ermüdeteren Gedanken unterordnen, die vielleicht nie auggesprochen, sich unbewußt mit dem wechselnden Lebensgefühle entwickelt haben.Quelle: Rudolf Hermann Lotze: Medizinische Psychologie
  • Wir würden den wesentlichen Zug desselben in der Beschränkung finden, mit welcher die scharf aufgefaßten Eindrücke nur die nächsten zu ihnen gehörigen Vorstellungen sachgemäß reproduzieren, keine mit einem leichterregten und übermäßigen Gefühle begleitet, oder durch eine auseinandergehende Mannigfaltigkeit von Assoziationen verdunkelt.Quelle: Das Ich und das Es - Sigmund Freud
(Definition ergänzt von Elijah am 14.10.2016)

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