Asthma

  • Definition, Bedeutung

    Das Asthma bronchiale (von griechisch ?s?µa, „Atemnot“, oft auch vereinfachend nur Asthma genannt), ist eine chronische, entzündliche Erkrankung der Atemwege mit dauerhaft bestehender Überempfindlichkeit. Bei entsprechend veranlagten Personen führt die Entzündung zu anfallsweiser Luftnot infolge einer Verengung der Atemwege (Bronchialobstruktion, so die Definition des international consensus report). Diese Atemwegsverengung wird durch vermehrte Sekretion von Schleim, Verkrampfung der Bronchialmuskulatur und Bildung von Ödemen der Bronchialschleimhaut verursacht, sie ist durch Behandlung rückbildungsfähig (reversibel). Eine Vielzahl von Reizen verursacht die Zunahme der Empfindlichkeit der Atemwege (bronchiale Hyperreaktivität oder auch Hyperreagibilität) und die damit verbundene Entzündung. Fünf Prozent der Erwachsenen und sieben bis zehn Prozent der Kinder leiden an Asthma bronchiale.

    Asthma ist eine seit dem 16. Jahrhundert im Deutschen nachweisbare Entlehnung aus griechisch ?s?µa, ásthma, welches wiederum selbst morphologisch unklar von einem indogermanischen Wortstamm *ane- mit der Bedeutung „atmen“ abgeleitet zu sein scheint.
  • Anfall von Atemnot [Med.]

Silbentrennung

Die Silben von dem Wort 'Asthma' trennt man wie folgt:

  • Asth|ma

Beispielsätze mit dem Begriff 'Asthma'

  • Es war kurze Zeit vor dem nervösen Asthma im achten Lebensjahre.Quelle: Bruchstück einer Hysterie-Analyse - Sigmund Freud

(Definition ergänzt von Celine am 10.09.2016)

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