Atherom

  • Definition, Bedeutung

    Ein Atherom oder eine Trichilemmalzyste (Syn. Tricholemmalzyste) ist eine stecknadelkopf- bis hühnereigroße, selten bis apfelgroße, gutartige Zyste im Unterhautzellgewebe. Im Volksmund werden diese Zysten auch als Grützbeutel, Balggeschwulst oder Grießknoten bezeichnet.

    Genese

    Atherome entstehen infolge einer Verstopfung des Ausführungsganges für das Talgdrüsensekret. Sie bestehen aus Fetttropfen, Fettkristallen und Epidermiszellen. Atherome befinden sich einzeln oder zahlreich meist am behaarten Kopf, im Gesicht und Nacken, zwischen Bauch und Hals, aber auch an anderen Stellen (z. B. im Intimbereich).

    Therapie

    Es treten nur dann Beschwerden auf, wenn sich das Atherom entzündet; es wird dann am zweckmäßigsten chirurgisch entfernt. Zu beachten ist allerdings, dass die Entfernung eines infizierten Atheroms problematisch ist, da die Gefahr besteht, dass sich die Bakterien bei der Operation im Körper verteilen. Zunächst muss also der Inhalt des Atheroms entfernt werden. Danach kann sich der Sack zwar wieder mit Fett anfüllen und an der operierten Stelle eine neue Zyste entstehen, dies ist jedoch erfahrungsgemäß für lange Zeit nicht der Fall. Die vollständige Entfernung kann bei erneuter Anschwellung und vor Infizierung erfolgen, oder nach Infizierung unter Vollnarkose.

    Atherome können unterschiedlich schnell wachsen. Bei rascher Größenzunahme ist eine Entfernung eher anzuraten als bei sehr langsamem Wachstum.

  • Grützbeutel [Med.]

Silbentrennung

Die Silben von dem Wort 'Atherom' trennt man wie folgt:

  • Athe|rom

(Definition ergänzt von Yaren am 19.09.2016)

Sie finden weitere Ergebnisse im Bereich: Synonyme

Wer ist online?

Derzeit sind 768 Gäste online.