aufbauen

Definition, Bedeutung

1. etwas aufbauen

a. zusammensetzen und in die Höhe bauen, errichten; Ggs. abbauen; ein Zelt aufbauen

b. wieder instand setzen; eine zerbombte, zerstörte Stadt wieder aufbauen

c. hübsch zusammenstellen und hinsetzen, hinlegen; die Weihnachtsgeschenke auf dem Tisch aufbauen; eine Dekoration im Schaufenster aufbauen

d. schaffen, ins Leben rufen, wirksam machen; eine Firma, eine Abteilung einer Firma aufbauen

e. gliedern, die Einzelteile von etwas anordnen; ein gut aufgebautes Bild

2. jmdn. aufbauen jmdm. Aufgaben geben, sodass er sich entwickeln kann und Erfolg hat; einen Schriftsteller aufbauen

3. auf etwas aufbauen auf der Grundlage von etwas stehen, sich auf einer Grundlage entwickeln; diese Lehre baut auf der Anschauung von der Willensfreiheit auf

4. (refl.; ugs.) sich vor jmdm. aufbauen sich drohend oder erwartungsvoll vor jmdn. hinstellen

Silbentrennung

Die Silben von dem Wort 'aufbauen' trennt man wie folgt:

  • auf|bau|en

Beispielsätze mit dem Begriff 'aufbauen'

  • Aber diese Behauptung ist nicht gleichbedeutend mit dem Extrem, zu welchem diese Auflassungen sie treiben, nämlich mit der Annahme, dass überhaupt nirgends ein äußerliches Aufbauen von Erscheinungen durch Aggregation von Elementen oder durch Kombination einfacher Wirkungen stattfände.Quelle: Rudolf Hermann Lotze: Medizinische Psychologie
  • Sie rufen daher seelische Gegenkräfte (Reaktionsregungen) wach, die zur wirksamen Unterdrückung solcher Unlust die erwähnten psychischen Dämme: Ekel, Scham und Moral, aufbauen In dem hier besprochenen Falle geht die Sublimierung sexueller Triebkräfte auf dem Wege der Reaktionsbildung vor sich.Quelle: Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie - Sigmund Freud
  • Gab man sich Mühe, sie hatte keine Richtung, Kräfte verschwendete man an Ungewisses, es war ein unaufhörliches Aufbauen von Kartenhäusern, die ein geheimnisvoller Windzug umblies.Quelle: Joseph Roth - Das Spinnennetz
  • Eine weit bessere Politik ist es, ihnen und uns den Gang der Dinge klar zu machen und ruhig auszusprechen, daß die Frauenbewegung mit ihrer Tendenz der wirtschaftlichen Befreiung der Frau, zweifellos die heutige Familienform untergräbt, und es an uns liegt, den neuen Formen für das Gemeinschaftsleben zwischen Mann, Weib und Kind nachzuspüren und sie aufbauen zu helfen.Quelle: Die Frauenfrage: ihre geschichtliche Entwicklung und wirtschaftliche Seite
(Definition ergänzt von Abdullah am 16.10.2016)

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