Auflassung

Definition, Bedeutung

Unter Auflassung versteht das Gesetz nach der Definition in § 925 BGB die Einigung zwischen Verkäufer und Käufer, dass das Eigentum an einem inländischen Grundstück übertragen werden soll. Diese Einigung (Auflassung) muss in Anwesenheit der Vertragsbeteiligten in Deutschland vor einem hier ansässigen Notar erklärt werden, im Ausland vor einem deutschen Konsularbeamten. Möglich ist die Auflassung allerdings auch in einem gerichtlichen Vergleich oder in einem rechtskräftig bestätigten Insolvenzplan. Zu beachten ist jedoch, dass es zur endgültigen Eigentumsübertragung dann noch der Eintragung im Grundbuch bedarf.

Silbentrennung

Die Silben von dem Wort 'Auflassung' trennt man wie folgt:

  • Auf|las|sung

Beispielsätze mit dem Begriff 'Auflassung'

  • Ebenso wenig stellen wir in Abrede, dass materielle Organe uns zur formellen Auflassung räumlichen und unräumlichen Inhalts behilflich sind; aus ihrer besseren Struktur mögen jene angebornen Anlagen entspringen, welche zu künstlerischer Virtuosität, oder zu mathematischer Gewandtheit in der Behandlung der mannigfachsten Formen führen, und die zugleich für die Schärfe der Urteilskraft in jedem Gebiete förderlich sind.Quelle: Rudolf Hermann Lotze: Medizinische Psychologie
(Definition ergänzt von Joshua am 14.10.2016)
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