ausdruck

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  • Definition, Bedeutung

    Der Begriff Ausdruck bedeutet ein Sichtbar- oder Hörbarmachen eines inneren Vorgangs (z.B. einer Emotion oder einer Meinung), eines Gedankens oder einer Vorstellung sprachlicher oder künstlerischer Natur oder den Druck von Texten und Grafiken. Das Wort entspricht dem franz. und engl. expression und wurde bereits im Mittelalter - etwa in der deutschen Mystik - als uzdruc bezeichnet, wie er bis heute im alemannischen Sprachraum lautet.

    • In der Sprachwissenschaft:
      • die Ausdrucksseite von Sprachzeichen, siehe Ausdruck (Linguistik).
      • eine zusammengehörige Wortgruppe als sprachliche Einheit, siehe Phrase (Linguistik).
    • Im Verhalten und Umgang zwischen Menschen, in der Psychologie und der Soziologie die Körperhaltung und eine Reihe anderer nonverbaler Äußerungen - siehe Ausdruck (Verhalten). Insbesondere spricht man:
      • vom Gesichtsausdruck - siehe Miene und Mimik.
      • vom körpersprachlichen Ausdruck - siehe Gebärde und Gestik.
    • in der Druckersprache den letzten Schritt zur Herstellung eines Druckwerks und speziell
      • bei Kunstwerken die Reproduktion.
    • in der Logik eine bestimmte Aussage - siehe Ausdruck (Logik).
    • in der Mathematik ein Synonym zu Term.
    • in der Programmierung ein syntaktisches Konstrukt - siehe Ausdruck (Programmierung).
    • in formalen Sprachen ein regulärer Ausdruck.
    • in der Darstellenden Kunst:
      • der Künstlerische Ausdruck

    Der Begriff Ausdruck (zu Ausdrucken) bedeutet

    • in der EDV und bei Computerdruckern einen elektronisch-mechanisch hergestellten Druck, siehe Ausdruck (Druckwesen).
    • unhöflich sein; sich ungeschickt ausdrücken; etwas Unverschämtes sagen 

Beispielsätze mit dem Begriff 'ausdruck'

  • Würde dem Gesunden eine völlig zusammenhanglose Welt äußerer Objekte vorgeführt, so könnte der bewußte Ausdruck seiner normalen Perzeption derselben nur eine wahnsinnige Folge von Gedanken sein; für den Wahnsinnigen übernehmen die inneren körperlichen Erregungen, denen er beständig unterliegt, eine solche Verwirrung der äußern Wahrnehmungen durch Anknüpfung und Zwischenwerfen von Vorstellungen und Gefühlen, die nur aus seinem subjektiven Zustand, nicht aus dem Inhalt des Wahrgenommenen erklärlich sind.Quelle: Arthur Schopenhauer - Aphorismen
  • Unter allen starken Affekten leidet die Ernährung, und wenn Freude weniger abmagert, der Gram dagegen nach dem Ausdruck des Dichters fett macht, so wissen wir, dass heitere Gemütsbewegungen sich nie so lange auf der Höhe eines anstrengenden Affekts halten, als die traurigen, und dass nur durch eine Störung der assimilativen Funktionen die letztern jene krankhafte Zunahme der Körpermasse bedingen.Quelle: Bruchstück einer Hysterie-Analyse - Sigmund Freud

(Definition ergänzt von Elise am 11.02.2017)

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