Ausgeglichenheit

Definition, Bedeutung

Ausgeglichenheit hat man durch Veranlagung, Sozialisation oder Lebenserfahrung. Sie schützt gegen unangemessene Stimmungsschwankungen und damit vor übereilten und übertriebenen Reaktionen. Sie ist daher eine in vielen Lebensbereichen wünschenswerte Eigenschaft. Für verantwortungsvolle Aufgaben (Menschenführung, Erziehung, Vermögensverwaltung, Entscheidungsaufgaben, usw.) ist sie häufig eine wesentliche Voraussetzung.

Unausgeglichenheit als mangelnde Ausgeglichenheit kann viele Formen annehmen, bis hin zu seelischen Störungen. Menschen in unausgeglichenem Zustand können bei angenehmen Ereignissen beispielsweise zu Euphorie und bei unangenehmen zu Depression oder Aggression neigen.

Das richtige Maß an Ausgeglichenheit gibt es nicht. Je nach Gelegenheit wirkt sie unterschiedlich: z. B. wirken in lustigen, fröhlichen Situationen besonders Zurückhaltende allzu ausgeglichen, hier definiert als eher langweilig und träge. In schweren Zeiten können sie jedoch Rettungsanker sein.

Silbentrennung

Die Silben von dem Wort 'Ausgeglichenheit' trennt man wie folgt:

  • Aus|ge|gli|chen|heit
(Definition ergänzt von Joselyn am 13.11.2016)

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