ausmachen

Definition, Bedeutung

  • ausgraben; Kartoffeln ausmachen
  • bewirken; das Improvisieren, die Ungewissheit macht für ihn den Reiz einer Reise aus
  • das Wesentliche an etwas sein
  • durch Betätigen eines Schalters oder Hebels außer Betrieb setzen, ausschalten; Ggs. anmachen; die Küchenmaschine ausmachen; das Licht, das Radio ausmachen
  • eine bestimmte Menge darstellen
  • einen Konflikt bereinigen; das machen wir unter uns aus
  • eine Vereinbarung treffen; einen Termin festsetzen
  • ein Gerät (Lampe, Heizung, Elektrogerät etc.) abschalten, ein Feuer löschen
  • ein Spiel mit finalen Zug oder eine Angelegenheit beenden
  • feststellen; ich kann es nicht ausmachen, woher das Geräusch kommt
  • für jmdn. wichtig sein, jmdm. etwas bedeuten; sein Lob, Tadel macht mir viel, wenig aus
  • jmdm. etwas ausmachen
  • kosten; das macht zehn Euro aus
  • löschen, am Weiterbrennen hindern; die Zigarette, Kerze ausmachen
  • mit Hilfe:DativDativ-Objekt: durch etwas störengestört werden, jemandem etwas bedeuten
  • Mühe machen; macht es dir was aus, mich zum Bahnhof zu bringen?
  • sich ausmachen wirken, einen Eindruck machen, sich darstellen; das Rot neben dem Grün macht sich gut aus
  • stören; „Macht es dir etwas aus, wenn ich rauche?“ „Nein, das macht mir nichts aus!“; der Rauch macht mir nichts aus
  • veraltet, ostmitteldeutsch: etwas herausnehmen, meist aus der Erde
  • veraltet: etwas entfernt liegendes erkennen
  • vereinbaren, verabreden; vgl. ausgemacht; einen Treffpunkt, einen Zeitpunkt ausmachen

Silbentrennung

Die Silben von dem Wort 'ausmachen' trennt man wie folgt:

  • aus|ma|chen
(Definition ergänzt von Rico am 30.09.2016)

Sie finden weitere Ergebnisse im Bereich: Synonyme, Übersetzung, Reime

Blättern - im Alphabet davor
Blättern - im Alphabet danach
Wer ist online?

Derzeit sind 955 Gäste online.