Axonometrie

Definition, Bedeutung

räumliches Abbildungsverfahren, auch Parallelperspektive genannt, das ein Bauwerk in drei Dimensionen maßstabsgerecht zeigt. Man unterscheidet zwei Arten der Axonometrie, die Normalaxonometrie und die Schrägaxonometrie. Die Normalaxonometrie wird besonders für Körper mit gekrümmten Oberflächen verwendet; das Bild des Achsenkreuzes und die Verkürzungen können nicht frei gewählt werden. Die Schrägaxonometrie behält entweder den Aufriss oder den Grundriss unverändert, kann aber entweder die Tiefenlinien oder die Höhenlinien in beliebigem Winkel oder beliebiger Verkürzung einzeichnen. Bleibt der Aufriss unverändert, spricht man von Kavaliersperspektive, bleibt der Grundriss unverändert, nennt man dies Militärperspektive. Die Letztere wird gerne für Lagepläne im Städtebau verwendet.

Silbentrennung

Die Silben von dem Wort 'Axonometrie' trennt man wie folgt:

  • Axo|no|me|trie
(Definition ergänzt von Esila am 23.10.2016)
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