basalganglien

Definition, Bedeutung

Bei den Basalganglien handelt es sich um eine Gruppe von Endhirn- und Zwischenhirnkernen (Gebiete aus grauer Substanz), die subkortikal (unter der Großhirnrinde) in der weißen Substanz des Telencephalons lokalisiert sind. Aufgrund ihrer Funktion bei der Ausgestaltung von Bewegungsabläufen gehören sie in erster Linie zum extrapyramidalmotorischen System (EPMS). Sie erfüllen jedoch neben motorischen auch kognitive und limbische Funktionen.

Komplex von Nervenzellen im Vorderhirn von Säugetieren
(Definition ergänzt von Chantal am 27.09.2016)
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