Basophilie

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Definition, Bedeutung

Als Basophilie wird allgemein eine Färbeeigenschaft von Zellen respektive Zellorganellen mit sauren Stoffen oder Stoffgruppen bezeichnet. Diese lassen sich bei zyto- und histologischen Untersuchungen leicht mit basischen Farbstoffen wie Methylenblau, Hämatoxylin, Kresylviolett, Toluidinblau oder Thionin blau, violett, oder metachromatisch anfärben. Siehe hierzu insbesondere unter Histologie (Abschnitt Färbemethoden der Histologie).

Als Basophilie wird speziell und in der klinischen Alltagssprache verkürzt auch ein Anstieg der Zahl der basophilen Granulozyten (ebenfalls kurz: Basophile) im Blut bezeichnet. Die Basophilie in der Hämatologie ist eine Form der Leukozytose, also der Erhöhung der Zahl der weißen Blutkörperchen.

(Definition ergänzt von Rieke am 05.12.2016)
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