Baumwollfaser

Definition, Bedeutung

Die Innere Struktur der Baumwollfaser ist grundsätzlich in sechs Bereiche zu unterteilen:
  1. Äußere Primärwand: Erfüllt Schutzfunktion, wasserabweisend durch Wachs & Fett. Besteht zusätzlich aus Halbzellulose & Pektinen.
  2. Innere Primärwand: Zusammengesetzt aus Zellulose mit niedrigem DP-Grad lockere Struktur - Hier wird Feuchtigkeit aufgenommen.
  3. Innere & äußere Sekundärwand: Besteht aus fast reiner Zellulose mit hohem DP-Grad. Erfüllt die Stabilitätsfunktion.
  4. Tertiärwand: Hier findet man wenig Zellulose und viel Verunreinigungen. Dient als Filter der Faser.
  5. Lumen: Innerer Hohlraum der Faser, normalerweise mit Luft gefüllt. Bei einer Überschwemmung der inneren Primärwand kann auch im Lumen Wasser gespeichert werden. Während des Wachstums dient das Lumen als "Speiseröhre" der Faser. Auch verantwortlich für die Weichheit & Schmiegsamkeit.

Silbentrennung

Die Silben von dem Wort 'Baumwollfaser' trennt man wie folgt:

  • Baum|woll|fa|ser
(Definition ergänzt von Asya am 20.10.2016)

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