Beitragsanpassung

Definition, Bedeutung

  • Durchschnittliche Schadenszahlungen wirken sich auf Beitragsanpassung aus
  • Die privaten Krankenversicherungen berechnen die Prämien, die sie von ihren versicherten Kunden erhalten so, dass die zu erwartenden Kosten in der kommenden bzw. laufenden Verrechnungsperiode damit abgedeckt werden können. Jedoch kann es immer wieder vorkommen, dass sich die Kosten für die Versicherungsleistungen insgesamt unverhältnismäßig stark erhöhen. Dieses passiert indem mehr Versicherte von den Leistungen Gebrauch gemacht haben oder etwa die Kosten für verschiedene Leistungen tatsächlich angestiegen sind. Damit die Krankenversicherungen aber nicht mehr Ausgaben als Einnahmen haben, kommt es von Zeit zu Zeit zu einer Beitragsanpassung. Dabei können die Prämien für die Versicherung theoretisch auch reduziert werden, sie werden aber zumeist erhöht.
(Definition ergänzt von Valeria am 22.09.2016)
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