beleidigen

Definition, Bedeutung

  • jmdn. beleidigen jmdn. in seinem Ehrgefühl, in seinen Empfindungen verletzen, kränken; ich lasse mich von dir nicht beleidigen!; seine Äußerungen sindbeleidigend; beleidigt sein; den Beleidigten spielen
  • mit Worten verletzen; jmds. Ehre beleidigen
  • schwer erträglich für etwas sein; diese Musik beleidigt mein Ohr
  • etwas beleidigen
    a mit Worten verletzen; jmds. Ehre beleidigen
    b
    schwer erträglich für etwas sein; diese Musik beleidigt mein Ohr

Silbentrennung

Die Silben von dem Wort 'beleidigen' trennt man wie folgt:

  • be|lei|di|gen

Beispielsätze mit dem Begriff 'beleidigen'

  • In beiden Fällen tritt der Schwindel um so eher ein, wenn zugleich eine gährende Bewegung der Objekte oder ihrer kleinsten Teilchen stattfindet, ein Eindruck, der in ganz spezifischer Weise auch ohne sonstige Vorstellungsassoziationen die optischen Zentralorgane zu beleidigen und die bekannten Rückwirkungen des Schwindels, Ekel und Zittern der Glieder hervorzubringen scheint.Quelle: Rudolf Hermann Lotze: Medizinische Psychologie
  • Wäre dies anders, so bliebe es unverständlich, wozu die männliche Prostitution, die sich den Invertierten anbietet – heute wie im Altertum –, in allen Äußerlichkeiten der Kleidung und Haltung die Weiber kopiert; diese Nachahmung müßte ja sonst das Ideal der Invertierten beleidigen.Quelle: Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie - Sigmund Freud
(Definition ergänzt von Esila am 03.10.2016)

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