Beleidigung

  • Definition, Bedeutung

    Eine Beleidigung (im Rechtswesen allgemeiner Ehrabschneidung; auch Invektive, abgeleitet vom lateinischen invectivus, sowie von franz. und engl. invective) im weiteren Sinne ist jede Verletzung der persönlichen Ehre eines anderen. Die Beleidigung ist die Kundgabe der Miss- oder Nichtachtung einer anderen Person. Über die strafrechtliche Relevanz hinaus kann die Beleidigung von den Betroffenen als kränkend empfunden werden.
    • sehr hässlich / völlig unpassend sein; abstoßend wirken 

Silbentrennung

Die Silben von dem Wort 'Beleidigung' trennt man wie folgt:

  • Be|lei|di|gung

Beispielsätze mit dem Begriff 'Beleidigung'

  • Er fühlt sich dadurch zur Rache aufgefordert und wird meistens Gelegenheit suchen, diese auf dem Wege der Beleidigung auszuführen, als wodurch er vom Gebiete der Intelligenz auf das des Willens tritt, auf welchem wir, in dieser Hinsicht alle gleich sind.Quelle: Arthur Schopenhauer - Aphorismen
  • Bei manchen geht nun aber die Sache soweit, daß sie Geist und Verstand, im Gespräch mit ihnen an den Tag gelegt oder doch nicht genugsam versteckt, geradezu als eine Beleidigung empfinden, wenngleich sie solche vor der Hand noch verhehlen; wonach dann aber nachher der Unerfahrene vergeblich darüber nachsinnt und grübelt, wodurch in aller Welt er sich ihren Groll und Haß zugezogen haben könnte.Quelle: Bruchstück einer Hysterie-Analyse - Sigmund Freud
  • Demzufolge reizt das Angenehme, welchem wir, infolge der Überlegung entsagt haben, uns doch bei seinem Anblick: ebenso kränkt uns ein Urteil, dessen gänzliche Inkompetenz wir kennen; erzürnt uns eine Beleidigung, deren Verächtlichkeit wir einsehen; ebenso werden zehn Gründe gegen das Vorhandensein einer Gefahr überwogen vom falschen Schein ihrer wirklichen Gegenwart u.Quelle: Joseph Roth - Das Spinnennetz

(Definition ergänzt von Samantha am 18.12.2016)

Sie finden weitere Ergebnisse im Bereich: Synonyme, Übersetzung

Wer ist online?

Derzeit sind 1.079 Gäste online.