Belieben

Definition, Bedeutung

  • jmdm. b. jmdm. gefallen; beliebt es Ihnen, noch ein wenig spazieren zu gehen?; tu das, was dir beliebt!; ganz wie es dir beliebt
  • Lust haben wünschen; Sie b. wohl zu scherzen! das ist doch wohl nicht Ihr Ernst?; b. Herr Graf auszufahren?

Silbentrennung

Die Silben von dem Wort 'Belieben' trennt man wie folgt:

  • be|lie|ben

Beispielsätze mit dem Begriff 'Belieben'

  • Aber wir hegen die zum Teil richtige, zum Teil verkehrte Gewohnheit, die Gefühle, mit denen wir die Welt und den Wert der Dinge ansehn, für subjektivem Belieben mehr und rechtmäßiger unterworfen zu halten, als die theoretische Auffassung eines Sachverhaltes.Quelle: Rudolf Hermann Lotze: Medizinische Psychologie
  • Aber dieser Druck bezeichnet nur das, was die Kraft unter diesen Umständen leistet, die nur wir eben als Hindernisse aufzufassen belieben, obgleich sie das doch nur wären, wenn die andere Wirkung, welche die Kraft in ihrer Abwesenheit ausübt, von uns nicht bloß erwartet würde, sondern an sich die normale und sein sollende wäre.Quelle: Carl von Ossietzky - Sämtliche Schriften – Band III: 1925–1926
  • »Wo Sie belieben, nur nicht auf mir«, erwiderte der alte Herr verdrießlich.Quelle: Arthur Schopenhauer - Aphorismen
  • Sie dürften aber nicht auf feste Ausgaben angewiesen werden, sondern der Herrscher müßte nach freiem Belieben über sie verfügen können, nachdem er 20 Millionen in den Staatsschatz gelegt hat.Quelle: Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie - Sigmund Freud
(Definition ergänzt von Laurens am 29.10.2016)

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