Belieben

Definition, Bedeutung

  • jmdm. b. jmdm. gefallen; beliebt es Ihnen, noch ein wenig spazieren zu gehen?; tu das, was dir beliebt!; ganz wie es dir beliebt
  • Lust haben wünschen; Sie b. wohl zu scherzen! das ist doch wohl nicht Ihr Ernst?; b. Herr Graf auszufahren?

Silbentrennung

Die Silben von dem Wort 'Belieben' trennt man wie folgt:

  • be|lie|ben

Beispielsätze mit dem Begriff 'Belieben'

  • »Wo Sie belieben, nur nicht auf mir«, erwiderte der alte Herr verdrießlich.Quelle: Arthur Schopenhauer - Aphorismen
  • Es ist im Leben wie im Schachspiel: wir entwerfen einen Plan: dieser bleibt jedoch bedingt durch das, was im Schachspiel dem Gegner, im Leben dem Schicksal, zu tun belieben wird.Quelle: Aus den Politischen Testamenten - Friedrich II. von Preußen
  • Sie dürften aber nicht auf feste Ausgaben angewiesen werden, sondern der Herrscher müßte nach freiem Belieben über sie verfügen können, nachdem er 20 Millionen in den Staatsschatz gelegt hat.Quelle: Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie - Sigmund Freud
  • Es ist eines der besten Vorzeichen späterer Absonderlichkeit oder Nervosität, wenn ein Säugling sich hartnäckig weigert, den Darm zu entleeren, wenn er auf den Topf gesetzt wird, also wenn es dem Pfleger beliebt, sondern diese Funktion seinem eigenen Belieben vorbehält.Quelle: Abenteuer von drei Russen und drei Engländern in Südafrika
(Definition ergänzt von Laurens am 29.10.2016)

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