Besonnenheit

Definition, Bedeutung

besonnene Wesensart, besonnenes Handeln; seine Besonnenheit bewahrte uns vor einem Unglück

Silbentrennung

Die Silben von dem Wort 'Besonnenheit' trennt man wie folgt:

  • Be|son|nen|heit

Beispielsätze mit dem Begriff 'Besonnenheit'

  • Wer im Getümmel der Geschäfte, oder Vergnügungen, dahinlebt, ohne je seine Vergangenheit zu ruminieren, vielmehr nur immerfort sein Leben abhaspelt, dem geht die klare Besonnenheit verloren: sein Gemüt wird ein Chaos, und eine gewisse Verworrenheit kommt in seine Gedanken, von welcher alsbald das Abrupte, Fragmentarische, gleichsam Kleingehackte seiner Konversation zeugt.Quelle: Aus den Politischen Testamenten - Friedrich II. von Preußen
  • Bringt unser Haus große Fürsten hervor, bewahrt das Heer seine jetzige Kriegszucht, legen die Herrscher im Frieden zurück, um im Kriege Geld zu haben, benutzen sie die Ereignisse mit Geschick und Besonnenheit, sind sie schließlich selbst einsichtsvoll, so zweifle ich nicht, daß der Staat allmählich wächst und sich vergrößert, und daß Preußen mit der Zeit zu einer der bedeutendsten Mächte Europas wird.Quelle: Das Ich und das Es - Sigmund Freud
  • Das Ich repräsentiert, was man Vernunft und Besonnenheit nennen kann, im Gegensatz zum Es, welches die Leidenschaften enthält.Quelle: Bruchstück einer Hysterie-Analyse - Sigmund Freud
  • Letzteres ist zusammengesetzt aus Motiven der Wohlanständigkeit und Besonnenheit, aus feindseligen Regungen infolge der Eröffnung der Gouvernante (Eifersucht, gekränkter Stolz, siehe unten) und aus einem neurotischen Elemente, dem in ihr vorbereiteten Stücke Sexualabneigung, welches auf ihrer Kindergeschichte fußt.Quelle: Joseph Roth - Das Spinnennetz
(Definition ergänzt von Kayra am 22.09.2016)

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