Bewusstseinsstörung

Definition, Bedeutung

  • Eine Bewusstseinsstörung bezeichnet jegliche Abweichung vom gewöhnlichen Alttags- oder Normalbewusstsein und wird fälschlicherweise oft als eigenständige Krankheit gesehen. Sie ist aber ein Symptom, dass verschiedene körperliche oder psychische Ursachen haben kann.
  • Die Bewusstseinsstörung ist eine Störung des Bewusstseins, das heißt einer der Vitalfunktionen und Elementarfunktionen der menschlichen Psyche, und gehört zu den psychopathologischen Symptomen.

    Unter Bewusstseinsstörung wird in der deutschsprachigen Psychopathologie jede Beeinträchtigung oder – subjektiv ggf. sogar positiv empfundene – Veränderung des gewöhnlichen (normalen, durchschnittlichen oder gewohnheitsmäßig eingenommenen) Tages-, Normal- oder Alltagsbewusstseins verstanden, soweit die Fähigkeit Betroffener zur Selbstkontrolle dabei derart verändert ist, dass die Möglichkeit der üblichen Interaktion mit ihnen erschwert oder unmöglich ist.
(Definition ergänzt von Malina am 06.11.2016)
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