blutzellen

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Definition, Bedeutung

Blutzellen sind die im treibenden zellulären Bestandteile Man kann folgende Zelltypen unterscheiden:

Erythrozyten (Rote Blutkörperchen) Leukozyten (Weiße Blutkörperchen) Thrombozyten (Blutplättchen)

Den größten Anteil der Blutzellen stellen mit etwa 4-5 Millionen Zellen pro µl Blut die Erythrozyten. Sie haben einen Volumenanteil von rund 50 % am Gesamtblut (Hämatokrit). An zweiter Stelle folgen mit rund 150.000-300.000 Zellen pro µl Blut die Thrombozyten. Die zahlenmäßig schwächste Fraktion stellen die Leukozyten mit nur 4.000-9.000 Zellen pro ml Blut.

Die Bezeichnung "Zelle" ist für Erythrozyten und Thromobzyten nur bedingt richtig, da beide Elemente keinen Zellkern besitzen. Sie dienen quasi nur als intelligenter Membrancontainer für bestimmte Proteine (z.B. Hämoglobin), die nicht frei im Blutplasma flotieren dürfen. Nach Ihrer Synthese im Knochenmark sind sie dem Blutstrom passiv ausgeliefert und bleiben unter physiologischen Bedingungen während der gesamten Dauer ihres Lebenszyklus im Gefäßsystem. Leukozyten hingegen besitzen einen Zellkern und nutzen das Blut nur für kurze Zeit als Transportmedium, bevor sie aktiv in ihre Zielgewebe migrieren.

(Definition ergänzt von Jenny am 22.03.2017)
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