Borderline-Tumor

Definition, Bedeutung

Borderline-Tumoren stellen eine eigene Tumorgruppe dar und unterscheiden sich sowohl feingewebliche als auch tumorbiologisch sehr von den echten Eierstockkrebsen. Die Unterscheidung kann im Einzelfall sehr schwer fallen und bedarf einer sehr genauen und aufwendigen Gewebeuntersuchung. Im Zweifelsfall sollte eine Zweitbegutachtung erfolgen. Der wesentliche Unterschied der Borderline-Tumoren zu den bösartigen Eierstocktumoren liegt in ihrer insgesamt deutlich besseren Gesamtprognose und dass sie meist erst viel später (> 5 Jahre) erneut auftreten können. Wichtig für die Prognose der Borderline-Tumore ist der Ausschluss sog. invasiver Implantate aus den Gewebeproben (Biopsien) des Bauchfells (Peritoneum).
(Definition ergänzt von Mario am 12.09.2016)
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