Borreliose

Definition, Bedeutung

Borreliose ist eine Infektionskrankheit, die fast immer durch einen Zeckenstich übertragen wird. Auslöser sind bakterienähnliche Einzeller (Borrelien), mit denen manche Zecken infiziert sind. Die Borreliose wird auch Lyme-Krankheit bzw. Lyme-Borreliose genannt - nach dem Ort Lyme (Connecticut, USA), in dem gehäuft Gelenkentzündungen nach Zeckenstichen auftraten.

Die Krankheit verläuft in drei Stadien. Es kann zu Veränderungen der Haut an der Stichstelle, Entzündungen an den Gelenken sowie Beeinträchtigungen des Nervensystems kommen.

Laut Robert Koch-Institut erkranken 0,3 bis 1,4 Prozent der Bevölkerung nach einem Zeckenstich an einer Borreliose - jährlich sind das etwa 60.000 Menschen. Ist die Zecke mit Borrelien infiziert, lassen sich bei 20 bis 30 Prozent der Betroffenen Borrelienantikörper im Blut nachweisen. Etwa jede fünfte Zecke im europäischen Raum enthält Borrelien. Die Infektion kann von März bis Oktober erfolgen, ein Gipfel besteht in den Monaten Juni und Juli.

Silbentrennung

Die Silben von dem Wort 'Borreliose' trennt man wie folgt:

  • Bor|re|li|o|se
(Definition ergänzt von Charline am 14.10.2016)
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