Borsalze

Definition, Bedeutung

Borsalze sind in toxikologischer Hinsicht relativ harmlos. Ihre Giftwirkung auf Warmblüter ist äußerst gering. Die Toxizität ist vergleichbar mit der von Kochsalz. Als Symptome einer übermäßigen Einnahme können Leibschmerzen, Erbrechen, Durchfall, Kopfschmerzen, Verwirrungszustände, Muskelzittern, Nervenentzündungen, Krämpfe und Schleimhautblutungen auftreten. Bor ist als wichtigen Spurenelement für höhere Pflanzen in Düngemiteln enthalten. Der Mensch nimmt täglich 10-20 mg Bor auf, hauptsächlich aus Obst und Gemüse. Gleichwohl werden Borsäure und Borax in die Wassergefährdungsklasse 1 (schwach wassergefährdend) eingestuft; es ist eine schädliche Wirkung auf das Grundwasser möglich.
(Definition ergänzt von Nico am 12.10.2016)
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