Brustselbstuntersuchung

Definition, Bedeutung

Die Selbstuntersuchung ist eine der besten Methoden, um einen Knoten in der Brust aufzuspüren. In 80 Prozent der Fälle wird Brustkrebs auf diese Weise von der Frau selbst entdeckt - obwohl nur 27 Prozent aller Frauen ihre Brust jeden Monat abtasten. Jede Frau unabhängig von ihrem Alter sollte die regelmäßige Selbstuntersuchung fest in ihren Kalender eintragen. Das erhöht die Chancen, einen Tumor frühzeitig zu entdecken - er kann dann meist leichter und mit weniger aggressiven Methoden behandelt werden.

Der beste Zeitpunkt

Der am besten geeignete Zeitpunkt für die Selbstuntersuchung ist eine Woche nach Beginn der Regelblutung. Die Brust ist dann besonders weich. Gegen Zyklusende schwillt der Busen dagegen unter dem Einfluss der Hormone oft an weshalb sich das Drüsengewebe oft härter oder sogar knotig anfühlt.

Auch nach den Wechseljahren sollte eine Frau regelmäßig einmal im Monat ihre Brüste auf Veränderungen und Knoten hin untersuchen, am besten immer an einem bestimmten Tag (z.B. am Monatsersten). Bei Einnahme von Hormonpräparaten ist eine Woche nach Beginn einer neuen Monatspackung ein geeigneter Zeitpunkt für die Brust-Selbstuntersuchung.
(Definition ergänzt von Emilian am 29.09.2016)
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