Butterersatz

Definition, Bedeutung

Margarine – Der Butterersatz

Napoleon III., Kaiser der Franzosen, beauftragte den Chemiker Mège-Mouriés, er solle einen Butterersatz herstellen. Dieser Butterersatz sollte haltbarer sein als normale Butter, damit seine Soldaten auf ihren Kriegszügen etwas auf ihre Brote schmieren konnten.

Mège-Mouriés probierte lange herum, bis er im Jahr 1869 eingeschmolzenes Rinderfett bei warmen Wetter einfach stehen lies. Dabei entstand eine zähe Flüssigkeit, die er dann mit entrahmter Milch vermischte und in einem normalen Butterfass so lange schlug und umrührte, bis daraus eine weiße Paste wurde. Diese Paste nannte er "Oleomargarin", die perlweiße Öl-Paste. Daraus wurde aber schon bald der jetzige Name "Margarine".

Der neue Brotaufstrich schmeckte nicht nur den Soldaten. Schon bald wurde Margarine massenhaft in Fabriken hergestellt.

Die Zutaten änderten sich dabei und jede Fabrik hatte ihr eigenes Rezept. In manchen Margarinesorten war Walfischöl, in anderen Schweineschwarten und in den meisten alles zusammen. Je nach dem Geschmack der Käufer.

(Definition ergänzt von Helena am 12.09.2016)
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