Caldera

  • Definition, Bedeutung

    Eine Caldera ist eine große kessel- oder beckenförmige Einbruchstruktur über einer Magmakammer, also über einem Vulkan. Der Begriff "Caldera" stammt aus dem Spanischen und bedeutet "Kessel". Calderen haben oft gewaltige Ausmaße und entstehen bei vielen Vulkanen, wenn sich die Magmakammer mehr oder weniger entleert, und das darüber befindliche Vulkangebäude einstürzt. Ein Beispiel ist die 83 Quadratkilometer große Caldera von Santorin. Häufig entstehen in Calderen durch Verlagerung oder Verzweigung der Vulkanschlote neue Krater. Die Folge ist eine Verschachtelung von mehreren Vulkangenerationen. Bekannte Calderen sind der Caldera-Rest des Monte Somma am italienischen Vesuv, die Gipfelcaldera des Mauna Loa auf Hawaii oder die Calderen der Azoreninseln.
  • Große runde Hohlform vulkanischen Ursprungs; entsteht durch Wegsprengen eines Vulkans oder den Ein Sturz eines teilweise entleerten Magmaherdes; bekanntestes Beispiel: der als Wildreservat berühmte Ngorongoro-Krater in Tansania mit knapp 20 km Durchmesser.

Silbentrennung

Die Silben von dem Wort 'Caldera' trennt man wie folgt:

  • Kaldera

(Definition ergänzt von Mara am 13.11.2016)

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