Chinin

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  • Definition, Bedeutung

    Chinin ist ein Alkaloid, das aus der Chinarinde gewonnen wird. Es ist ein weißes, wasserunlösliches, kristallines Pulver.

    Vorkommen

    Chinin wird aus der Rinde des Chinarindenbaums (Cinchona pubescens) gewonnen (Familie Rubiaceae, Subfamilie Cinchonoideae). Der Ursprungsort ist der Hochwald (1500-2700 m ü. M.) der Anden (Venezuela bis Bolivien). Der Name der Pflanze stammt von den Ureinwohnern (quina-quina = Rinde der Rinden), die bereits um die fiebersenkenden Eigenschaften wussten. Den lateinischen Namen Cinchona (nach dem später auch das Chinin benannt wurde) erhielt die Pflanze vermutlich von der Gräfin von Chinchon, Frau des Vizekönigs der spanischen Kolonien, die durch Rindenpulver von der Malaria geheilt worden war. Jesuiten sorgten für die Verbreitung des Mittels in Europa (daher auch die Namen Jesuitenrinde, Kardinalspulver etc.). Chinin wird in ca. 300-500 Tonnen pro Jahr durch Rindenextraktion von kultivierten Pflanzen (Java) gewonnen, manche Arten enthalten 11-15 % Chinin in der Rinde.

  • Substanz aus der Chinarinde gegen Malaria. [Med.]

Silbentrennung

Die Silben von dem Wort 'Chinin' trennt man wie folgt:

  • Chi|nin

(Definition ergänzt von Aliyah am 19.01.2017)

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