Acetaldehyd

Definition, Bedeutung

Die farblose und sehr flüchtige Flüssigkeit (IUPAC-Name = Ethanal, veraltet Äthanal) ist das Aldehyd des Ethanols (Alkohols). Der Name wird häufig falsch ausgesprochen, richtig ist Acet-aldehyd. Es ist natürlicher Bestandteil fast aller pflanzlichen Materie, also auch der Weintraube. Der Stoff wird bei der alkoholischen Gärung aus der Brenztraubensäure unter Freisetzung von Kohlendioxid als Vorstufe des Endproduktes Alkohol gebildet. Gegen Ende der Gärung nimmt der Anteil normalerweise sehr stark ab. In normalerweise geringen Mengen ist Acetaldehyd in allen Weinen vorhanden und hat in geringer Konzentration auch keine negativen geschmacklichen Auswirkungen.
(Definition ergänzt von Dorothea am 19.11.2016)
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