Affektion

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Definition, Bedeutung

Die Definition für Affektion (von lat. affectio Antun, Eindruck) lautet:

  • die Affektion: Erregung, [krankhafte] Reizung; Gunst, Wohlwollen, Anhänglichkeit
  • Affektion bezeichnet in der Medizin den Befall eines Organs, eines Körperteils oder des gesamten Organismus durch eine Erkrankung
  • Affektion in der Psychologie, die Beeinflussung der Psyche durch äußere Einflüsse

Silbentrennung

Die Silben von dem Wort 'Affektion' trennt man wie folgt:

  • Af|fek|ti|on

Beispielsätze mit dem Begriff 'Affektion'

  • In so weit schiene das Nachtwandeln eine besondere Affektion der motorischen Zentralorgane zu verraten, ähnlich den Phänomenen des Veitstanzes; doch haben die Bewegungen manches Eigentümliche, sie geschehen mit einer gewissen langsamen Stetigkeit und schließen Sprünge und gewaltsame Wendungen meistens aus; im Ganzen sind sie krampfhaften Zufällen durch die geschmeidige Accommodation an die äußern Umstände sehr unähnlich.Quelle: Arthur Schopenhauer - Aphorismen
  • ) Man kann indessen zweifeln, ob diese Erscheinungen eine Stumpfheit des Gefühls im Allgemeinen beweisen; sie verbieten die Annahme nicht, dass andere einzelne Erregungen im Gegenteil mit großer Stärke der Affektion empfunden werden.Quelle: Bruchstück einer Hysterie-Analyse - Sigmund Freud
  • Fassen diese Stimmungen nun die Beeinträchtigung oder Begünstigung, die unserer individuellen Existenz widerfährt, mit der vollen Schärfe der persönlichen Affektion auf, doch schon, ohne der einzelnen veranlassenden Gründe der Gefühle mehr zu gedenken, so klären sie sich anderseits zu Gemütszuständen von mehr ästhetischem und weniger persönlichem Charakter ab, indem die Freude in heitere Fassung, der Gram in ruhige Entsagung, der Verdruß in objektlose Bitterkeit übergeht, und allmählich wandelt sich so die Stimmung zu der bleibenden Grundlage unserer Auffassung der Welt und des Lebens um.Quelle: Sigmund Freud - Aus der Geschichte einer infantilen Neurose
  • Allein wie sehr dies alles im Einzelnen vorkommen dürfte, so können wir doch nicht bezweifeln, dass die Kraft, durch welche die Vorstellungen einander im Bewußtsein verdrängen, hervorrufen, die Aufmerksamkeit auf sich ziehen und von andern ableiten, weit weniger in der Stärke der ihnen vorangehenden und sie begleitenden nervösen Zustände zu suchen ist, als vielmehr in dem Grade der Affektion, welche sie der Seele verursachen.Quelle: Analyse der Phobie eines fünfjährigen Knaben - Sigmund Freud
(Definition ergänzt von Eleni am 13.03.2017)

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