aggressiv

Was bedeutet aggressiv?

Definition, Bedeutung

angriffslustig, streitsüchtig,gewaltbereit

Video

Video zu aggressiv:

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=Z1IUR5p_8EQ

Gegenteil, Gegensatz

Gegenteile / Gegensätze von aggressiv sind: friedliebend, freundlich, nett, zuvorkommend.

Schreibweise

Die richtige Schreibweise ist: aggressiv

Wortart

aggressiv ist ein Adjektiv (Eigenschaftswort).

Herkunft, Abstammung

lateinisch aggressio vom Deponens aggredi heranschreiten; sich nähern; angreifen. Das lateinische Wort für Aggression ist „aggressio“ (Angriff, Anlauf eines Redners), es leitet sich ab von „agressum“, dem 2.Partizip des Verbs „aggredi“.

Verwendung

Wie wird das Wort 'aggressiv' verwendet?

"Statine machen Frauen aggressiv."
"Sein aggressives Verhalten war auffällig."
"Äußerst aggressiv schreite er in der Gegend herum und schlug um sich."

Silbentrennung

Die Silben von dem Wort 'aggressiv' trennt man wie folgt:

  • ag|gres|siv

Beispielsätze mit dem Begriff 'aggressiv'

  • Damit hängt es zusammen, daß die Politik dieser Eidgenossenschaft nicht wie die römische aggressiv ist, sondern sich beschränkt auf die Verteidigung der Grenzen; nur im Einheitsstaat ist die Kraft so konzentriert, die Leidenschaft so mächtig, daß die Erweiterung des Gebiets planmäßig verfolgt wird.Quelle: Römische Geschichte, erstes Buch - Theodor Mommsen
  • Beobachtungen an milden Homosexuellen stützen die Vermutung, daß auch diese Identifizierung Ersatz einer zärtlichen Objektwahl ist, welche die aggressiv-feindselige Einstellung abgelöst hat Vgl.Quelle: Das Ich und das Es - Sigmund Freud
  • Nach diesen Phantasien hatte nicht er die passive Rolle gegen die Schwester gespielt, sondern im Gegenteile, er war aggressiv gewesen, hatte die Schwester entblößt sehen wollen, war zurückgewiesen und bestraft worden und darum in die Wut geraten, von der die häusliche Tradition soviel erzählte.Quelle: Sigmund Freud - Aus der Geschichte einer infantilen Neurose
  • Von den anderen Trieben erübrigte dann nichts anderes als die Beziehung zu einem Ziele, nachdem ihnen die Beziehung zu den Mitteln, dieses Ziel zu erreichen, durch den »Aggressionstrieb« abgenommen wird; trotz all der Unsicherheit und Ungeklärtheit unserer Trieblehre möchte ich vorläufig an der gewohnten Auffassung festhalten, welche jedem Triebe sein eigenes Vermögen, aggressiv zu werden, beläßt, und in den beiden bei unserem Hans zur Verdrängung gelangenden Trieben würde ich altbekannte Komponenten der sexuellen Libido erkennen.Quelle: Analyse der Phobie eines fünfjährigen Knaben - Sigmund Freud
(Definition ergänzt von Justus am 21.09.2016)

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