Antikoagulans

Definition, Bedeutung

  • Mittel zur Hemmung der Blutgerinnung
  • Antikoagulantien oder auch Gerinnungshemmer sind Medikamente, die die Blutgerinnung (Hämostase) hemmen.
    Antikoagulantien werden in der Medizin dazu verwendet, die intravasale Bildung von Thromben zu verhindern (Thromboseprophylaxe). Sie kommen vor allem perioperativ zum Einsatz.
    Hier senken sie das Auftreten von Lungenembolien. Ein Antikoagulation ist auch bei der Durchleitung von Blut durch einen extrakorporalen Kreislauf, z.B. im Rahmen einer Hämofiltration notwendig. Bei Herzklappenersatz oder Vorhofflimmern dienen Antikoagulantien der Verhütung eines Schlaganfalls. Blutproben für die Labordiagnostik werden ebenfalls häufig antikoaguliert. Gebräuchliche Antikoagulantien sind EDTA, Citrat und Heparin.

Silbentrennung

Die Silben von dem Wort 'Antikoagulans' trennt man wie folgt:

  • An|ti|ko|agu|lans
(Definition ergänzt von Tony am 25.10.2016)

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