Atemgaskonditionierung

Definition, Bedeutung

  • Da die Atemluft von Respiratoren aus kaltem und trockenem Gas besteht, das aus Wandanschlüssen der Hausversorgung oder direkt aus Druckgasflaschen entnommen wird, ist auch bei kurzzeitiger Beatmung eine Atemgaskonditonierung erforderlich. Man unterscheidet hierbei zwischen einer aktiven und einer passiven Atemgasklimatisierung. Bei der passiven Atemgasklimatisierung wird die Wärme und Feuchtigkeit der ausgeatmeten Luft in einem HME-Filter (HME = Heat and Moisture Exchanger, dt.: Wärme- und Feuchtigkeitstauscher) gespeichert und in der Inspirationsphase an die Atemluft abgegeben.
(Definition ergänzt von Esma am 16.09.2016)
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