Benchmarketing

Definition, Bedeutung

Benchmarketing ist ein aus der Landvermessung stammender Fachbegriff, der in die BWL übernommen wurde. Ursprünglich besagt Benchmarketing, dass ein oder mehrere Punkte in der Landschaft fixiert werden, um daran Strecken oder Entfernungen zu messen.

In der Betriebswirtschaft bedeutet Benchmarketing, dass eigene Produkte, Dienstleistungen, Prozesse und Prozessketten mit denen anderer Unternehmen verglichen und die eigenen Strukturen und Abläufe gezielt durchleuchtet werden. Dabei werden Abweichungen zu Spitzenleistungen anderer Unternehmen identifiziert und quantifiziert, die Ursachen dieser Leistungslücken analysiert und Anhaltspunkte zur Verbesserung aufgezeigt. Zielsetzung des Benchmarks ist es, sich bei allen Aktivitäten an Weltklasse-Standards zu orientieren und die dazu notwendigen Prozesse im eigenen Unternehmen zu implementieren.

Nutzen: Aufgabe des Benchmarketing ist es, neue Ideen und Impulse zu setzen und sich mit den gesetzten Zielen zu beschäftigen. Der Blick über den eigenen Tellerrand versetzt in die Lage, das eigene Unternehmen an der Spitze zu positionieren, um selbst neue Standards in der Welt der Besten zu setzen. So sind durch das In-Frage-Stellen des Status Quo sowie die Absicherung, durch den Beweis, dass es bei anderen funktioniert, kontinuierliche Innovationen möglich.
(Definition ergänzt von Fatih am 04.09.2016)
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