benediktiner

Definition, Bedeutung

Die Benediktiner (lat. Ordo Sancti Benedicti, OSB) sind kontemplativ ausgerichtete Orden innerhalb der römisch-katholischen, evangelisch-lutherischen und Anglikanischen Kirche, welcher gemeinhin als Grundlage des westlichen Ordenslebens seit Ende der Spätantike bzw. des frühen Mittelalters gilt. Bezeichnend sind die Grundsätze des Ordens, welche neben der Ordensregel (Regula Benedicti) alles beinhalten, was insbesondere den benediktinischen Orden auszeichnet: "Ora et labora et lege" (bete und arbeite). Drei Gelübde legt der Benediktinermönch im Laufe seines Ordenslebens ab: "Stabilitas" (Beständigkeit in der Gemeinschaft), "Klösterlichen Lebenswandel" und "Gehorsam". Als ein Motto der Benediktiner kann gelten: "Ut in omnibus glorificetur Deus - Auf dass Gott in allem verherrlicht werde".

Silbentrennung

Die Silben von dem Wort 'benediktiner' trennt man wie folgt:

  • Be|ne|dik|ti|ner

Beispielsätze mit dem Begriff 'benediktiner'

  • Es begegnen uns Hildegard von Bingen, die als Benediktiner-Nonne und spätere Äbtissin mit vielen weltlichen und kirchlichen Herrschern ihrer Zeit in brieflicher Verbindung stand und in dieser Weise auch erheblichen politischen Einfluss ausübte, Mechthild von Magdeburg[7], Mechthild von Hackedorn (1241-1299), Gertrud von Helfta, Juliana von Norwich und Theresa von Avila.Quelle: Bewusstseinserweiterung: Mystik
(Definition ergänzt von Samira am 18.09.2016)
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