Burnout-Syndrom

Definition, Bedeutung

Als Burnout-Syndrom (Burnout wörtlich übersetzt: "ausgebrannt") werden die Folgen hoher belastung, insbesondere beruflicher Überbeanspruchung, bezeichnet.

Es handelt sich um einen Zustand inner Leere, der seelischen Verausgabung, bzw. einen Infarkt der Seele. Dies äußert sich in emotionaler Erschöpfung, innere Distanz von Arbeitsinhalten oder sogar Rückzug von Kollegen und Freunden, Apathie und Leistungsabfall. Der Betroffene wirkt auf andere Menschen reizbar, deprimiert und unzufrieden. Das Burnout-Syndrom entsteht immer über einen längeren Zeitraum, ein direkter ursächlicher Zusammenhang ist nicht zu erkennen.

Burnout ist häufig mit einer hohen Anfälligkeit für Infekte verbunden. Außerdem treten gehäuft Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Schwindel, schmerzhafte Muskelverspannungen, Atembeschwerden, Kreislaufstörungen oder plötzliche Gewichtsschwankungen auf.
(Definition ergänzt von Melek am 04.11.2016)
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